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Yogatherapie bei Herz-Kreislauf Erkrankungen

Frau legt Hände aufs Herz

Yoga bei Herz-Kreislauf Erkrankungen

In meine Yogatherapie Praxis kommen in den letzten Jahren immer mehr Menschen mit Herz-Kreislauf Erkrankungen, darunter erschreckender Weise sehr viele junge Menschen. Unter Herz-Kreislauf Erkrankungen versteht man allgemein Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße, bspw. Herzinfarkte, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, uvm.

Bluthochdruck wird als ‚Volkskrankheit’ bezeichnet, da er mit Abstand die häufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung ist. Das gefährliche daran ist, dass man ihn nicht spürt, oder erst, wenn er sehr stark erhöht ist. Herz, Gefäße und andere Organe werden über Jahre und Jahrzehnte schleichend geschädigt. Ein hoher Blutdruck ist eine Vorstufe zum Herzinfarkt oder anderen Herz-Kreislauf Erkrankung und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden!


Wie entsteht Bluthochdruck?

Der Blutdruck steigt statistisch gesehen mit dem höheren Alter. Andere Ursachen sind ein ungesunder Lebensstil mit viel Stress, Bewegungsmangel, Schlafmangel, Rauchen, Übergewicht, ungesunder Ernährung wie Softdrinks, Fast Food, Fertiggerichte, Süßigkeiten, Alkohol, etc. Aber auch die Psyche spielt eine große Rolle. Gefühle wie Ärger, Wut oder starke Ängste führen zu Spannungszuständen und der Ausschüttung von Stresshormonen im Körper, was wiederum den Anstieg des Blutdrucks fördert. Wird der psychische Stress chronisch, kann es zu psychischen Problemen, aber auch zu körperlichen Erkrankungen kommen. Durch Studien wurde belegt, dass etwa 25% der Herzinfarkte mit einer Depression verknüpft sind, oder, dass der Körper von chronisch gestressten Menschen vermehrt Stoffe bildet, die Entzündungen begünstigen und Herz und Gefäße schädigen können.


Was können wir yogatherapeutisch bei Herz-Kreislauf Erkrankungen tun?

Bevor mit einer Yogatherapie begonnen wird, sollte selbstverständlich eine ärztliche Meinung nach gründlicher Untersuchung einholt werden. Die Ursachen für den Hochdruck sollten klar und die Klient*innen, wenn nötig, medikamentös eingestellt sein.

  • Die Yogapraxis für Herz-Kreislauf Klient*innen sollten immer eine an die individuelle Leistungsfähigkeit angepasste Praxis sein.
  • Das Thema Hochdruck oder ‚unter-Druck stehen’ sollte in allen Aspekten der Praxis berücksichtigt werden. Sehr nützlich dafür sind Atemtechniken und Pranayamas, die auf die Verlängerung des Ausatems fokussieren.
  • Klient*innen sollten sich nicht überfordern und außer Atem kommen.
  • Vorsicht ist geboten bei schnellen Bewegungen, häufigem Auf und Ab, sowie bei längerem Halten.
  • Die Yogapraxis sollte Freude bereiten, entspannt, achtsam und fokussiert sein.
  • Unser Herz, als psychisches/seelisches Organ, wird ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.
  • etc.

Weitere Themen Modul 1 Integrale Yogatherapie:

  • Herzratenvariabilität (HRV) und Herzkohärenz
  • Mentaltraining
  • Psychosomatik
  • Asanas und Arbeit mit dem Atem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Arbeiten mit dem Nasalzyklus

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