AUTOGENES TRAINING OBERSTUFE -
Intensiv-Seminar 3-Tage

Die Oberstufe des Autogenen Trainings kennenlernen

Im Intensiv-Wochenendseminar „Autogenes Training Oberstufe“ lernst du die fortgeschrittene Form des Autogenen Trainings kennen. Die sogenannte AT-Oberstufe, auch autogene Meditation genannt, ist ein wirkungsvolles imaginatives Verfahren zur Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung und unterstützenden psychotherapeutischen Arbeit.

Die Übungen der Oberstufe helfen dabei, innere Bilder bewusst wahrzunehmen und den Zugang zu unbewussten Anteilen der Persönlichkeit zu fördern. Das Seminar richtet sich an Menschen, die ihre Selbstwahrnehmung vertiefen und die Möglichkeit der mentalen Entspannung sowie seelischen Entwicklung intensiv erleben möchten. Gleichzeitig unterstützt die Methode die Selbsterkenntnis und eröffnet einen neuen Weg zu mehr Achtsamkeit.

Was ist das Autogene Training Oberstufe?

Das Autogene Training Oberstufe baut auf dem bekannten Verfahren nach Johannes Heinrich Schultz auf. Während die Grundstufe mit den klassischen Formeln wie Schwere, Wärme, Atem, Herz, Sonnengeflecht und Stirnkühle arbeitet, erweitert die Oberstufe diese Methoden um imaginative Verfahren.

Im entspannten Zustand entstehen häufig bildhafte Symbole oder Szenarien. Diese Bilderwelt wird in der Oberstufe gezielt genutzt, um unbewusste Prozesse bewusst wahrzunehmen und die eigene Persönlichkeit besser kennenzulernen.

Entwicklung der AT-Oberstufe nach Johannes Heinrich Schultz

Der Begründer des AT, Johannes Heinrich Schultz, entwickelte die Oberstufe aus seinen Beobachtungen während der Tiefenentspannung. Viele Menschen berichteten von intuitiven Bildern, Farberlebnissen und intensiven Vorstellungen.

Aus diesen Erfahrungen entstand die Methode der Oberstufe. Die Oberstufe ermöglicht einen bewussten Zugang zur Erlebniswelt und unterstützt den individuellen Erkenntnisprozess.

Selbstanalyse ohne Interpretation

Die während der Übungen des Autogenen Trainings auftauchenden Bilder und Szenarien werden im Seminar nicht interpretiert oder bewertet. Bereits Johannes Heinrich Schultz warnte davor, den Erlebnissen von außen feste Bedeutungen zuzuschreiben.

Im Mittelpunkt steht vielmehr die persönliche Erfahrung der Teilnehmenden. Durch achtsame Nachbereitung, Reflexion und Gruppengespräche entsteht Raum für individuelle Erkenntnisse, Selbsterkenntnis und nachhaltige Entwicklung.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar „Autogenes Training Oberstufe“ ist die sichere Beherrschung der grundlegenden Formeln des Autogenen Training. Die Teilnehmenden sollten in der Lage sein, selbstständig die sogenannte Umschaltung herzustellen – also den Wechsel vom normalen Wachzustand in einen entspannten, vertieften Bewusstseinszustand.

Für wen eignet sich die Oberstufe?

Die Oberstufe eignet sich besonders für:

  • Menschen mit Erfahrung im Autogenen Training
  • Teilnehmende aus therapeutischen, pädagogischen oder beratenden Berufen
  • Personen mit Interesse an Versenkung und Selbsterfahrung
  • Menschen, die ihre Imaginationsfähigkeit stärken möchten
  • Menschen die sich mit ihren unbewussten Werten auseinandersetzen möchten

Wichtig ist Geduld und regelmäßige Übung. Der Zugang zur Imagination entwickelt sich individuell und ist grundsätzlich für jeden Menschen erlernbar. Viele Teilnehmende beschreiben die Praxis als meditative Reise in die eigene Erlebniswelt.

Termine und Intensivausbildung

Die Ausbildung findet als 3-tägiges Intensivseminar statt.

Aktuell gibt es kein Seminarangebot.

Häufige Fragen & Antworten

Wie lange dauert die Praxis der Oberstufe?
Die Praxis dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten pro Übungseinheit. Mit zunehmender Erfahrung kann die Praxis auch länger durchgeführt werden. Entscheidend ist nicht die Dauer, sondern die regelmäßige Anwendung und die Fähigkeit zur Innenschau.
Muss ich die Grundstufe beherrschen?
Ja, die sichere Beherrschung ist Voraussetzung für die Oberstufe. Erst dadurch wird der Zugang zu inneren Bildern, Imaginationen und meditativen Prozessen möglich.
Ist die Oberstufe bei psychischen Erkrankungen kontraindiziert?
Bei bestimmten psychischen Erkrankungen sollte die Oberstufe nur nach fachlicher Rücksprache oder unter therapeutischer Begleitung durchgeführt werden. Besonders bei akuten Krisen, Psychosen oder Traumafolgestörungen ist Vorsicht geboten.
Für wen ist die Oberstufe geeignet?
Die Oberstufe eignet sich für Menschen, die ihre Entspannungs- und Selbsterfahrungsarbeit vertiefen möchten. Besonders geeignet ist sie für Personen mit Interesse an Achtsamkeit, meditativen und imaginativen Verfahren.
Was sind typische Methoden der Oberstufe?
Typische Methoden arbeiten mit inneren Bildern, Symbolen und geführter Imagination. Ziel ist es, die eigene Erlebniswelt bewusster wahrzunehmen und den Zugang zu unbewussten Prozessen zu fördern. Zu den klassischen Methoden gehören unter anderem: • das Auftauchenlassen spontaner Bilder • Farb- und Symbolarbeit • die Vorstellung eines Meeres • Begegnungen mit Symbolfiguren • Fragen an das Unbewusste • meditative Bildarbeit Die Praxis erfolgt in einem tiefen Entspannungszustand und wird nicht bewertet oder interpretiert.
Was ist autogene Meditation?
Autogene Meditation ist ein tiefenentspannendes imaginatives Verfahren nach Johannes Heinrich Schultz. Durch regelmäßige Praxis kann ein tiefer Zugang zu emotionalen und unbewussten Anteilen entstehen. Die Methode wird sowohl zur persönlichen Selbsterfahrung als auch unterstützend im therapeutischen Kontext eingesetzt. Zusätzlich berichten viele Teilnehmende von positiven Veränderungen bei Stress und Schlafstörungen.