nirvanayoga
Praxis für Yogatherapie
& Stressbewältigung
Yoga wird seit langem sowohl therapeutisch als auch präventiv eingesetzt. Die zentralen Elemente der Yogapraxis – Asana, Pranayama, Meditation und Entspannungsverfahren – zeigen in wissenschaftlichen Untersuchungen eine regulierende und heilende Wirkung auf physiologische und psychische Prozesse. Sie können dazu beitragen, körperliche, sowie psychische Beschwerden präventiv zu reduzieren und bestehende Dysbalancen positiv zu beeinflussen.
Yogatherapie verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen aus Medizin, Psychologie und Anatomie mit der traditionellen Yogapraxis. Im Zentrum von nirvanayoga steht die Behandlung von psychischen Krankheiten wie Stress & Burnout, Angst, Depression und Trauma. Diese zeigen sich nicht nur auf der psychischen Ebene, sondern immer auch auf der körperlichen – durch Anspannung, Erschöpfung oder Unruhe. Genau hier setzt yogisches Wissen an und unterstützt gezielt Prozesse der Heilung, sowie eine stabile innere Balance.
Menschen, die unter psychischen Erkrankungen leiden, haben oft den Kontakt zu ihrem Körper verloren. Die yogatherapeutische Praxis kann sie dabei unterstützen, ihn mehr wahrzunehmen, Verbindung mit sich selbst herzustellen und Mitgefühl zu entwickeln.
Die therapeutische Arbeit nutzt den engen Zusammenhang zwischen Soma und Psyche und kombiniert zwei sich ergänzenden Ansätze: Top-down und Bottom-up.
Beim Top-down-Ansatz wird über den Geist gearbeitet – durch Achtsamkeit, bewusste Wahrnehmung und mentale Ausrichtung. Dies wirkt regulierend auf das Nervensystem und beeinflusst den Körper. Der Bottom-up-Ansatz geht den umgekehrten Weg: Über den Körper, etwa durch gezielte Übungen, Atemtechniken und Yogapositionen, wird das Nervensystem direkt angesprochen und beruhigt. Yogatherapie lindert Beschwerden, indem beide Wege miteinander kombiniert werden und so physische Spannungsmuster sowie mentale Belastungen gleichzeitig verändert werden.
Bei Einzelsitzungen werden Asanas und Atemtechniken individuell angepasst. Hier wird die jeweilige Belastungssituation, sowie die anatomischen Möglichkeiten der Klient*innen betrachtet. Asanas werden modifiziert und variiert, z.B. durch verschieden Wege die Arme anzuheben. Ziel ist, den gesamten Organismus zu kräftigen und zu stabilisieren, Spannungen loszulassen, Selbstregulation zu Heilung zu fördern.
Integrale Yogatherapie Ausbildung –
ganzheitliche Heilung für Körper und Geist
Unsere yogatherapeutische Ausbildung Integrale Yogatherapie verbindet fundiertes Wissen mit praxisnaher Anwendung. Die Ausbildung befähigt Menschen in Gesundheitsberufen dazu, Menschen individuell zu begleiten und therapeutische Prozesse gezielt zu gestalten, so dass wieder mehr Selbstvertrauen und Körperbewusstsein aufgebaut werden können. Auch für Yogalehrer und Yogalehrerinnen stellt diese Ausbildung eine fundierte Erweiterung dar.
Alle Details zur Ausbildung haben wir unter Integrale Yogatherapie Ausbildung für dich zusammengestellt.

Was erwartet dich?
In unserer 200-stündigen Ausbildung erlernst du, wie du mit den Werkzeugen des Yoga - den Asanas (Körperübungen), Pranayamas (Atemübungen), Achtsamkeit und Meditation - Stress, Angst, Depressionen und andere psychische Belastungen gezielt behandeln kannst. Dabei legen wir großen Wert auf die Regulation des Nervensystems und eine ganzheitliche Betrachtung von Körper und Geist.
Flexibilität und Praxisnähe
Unsere Ausbildung wird sowohl in Berlin vor Ort als auch online angeboten. Du kannst die Module aber auch online und in präsenz absolvieren (Hybridausbildung). Durch diese flexiblen Moduloptionen und Wochenendkurse kannst du die Ausbildung optimal in deinen Alltag integrieren.
Werde Teil unserer Gemeinschaft
Werde Teil einer wachsenden Gemeinschaft von Yogatherapeut*innen, die mit Herz und Fachwissen Menschen mit chronischem Stress und psychischen Herausforderungen auf ihrem Heilungsweg begleiten. Das sagen ehemalige Teilnehmer*innen über die Ausbildung.
Einsatzfelder der Integralen Yogatherapie
- Stress & Burnout
- Chronischer Stress
- Angststörungen
- Depressionen
- Abhängigkeit und Suchterkrankungen
- Traumata, PTBS
Ganzheitlichkeit in der Yogatherapie
Psychische Belastungen zeigen sich selten nur auf der mentalen Ebene. Angst, Depression, Überforderung oder chronischer Stress wirken immer auch auf der körperlichen Ebene. Wir erkennen sie am Atem, in der Haltung, in der Muskelspannung, im Verdauungssystem oder im Nervensystem.
In der Yogatherapie arbeiten wir mit zwei sich ergänzenden Ansätzen – dem Top-down-Ansatz und dem Bottom-up-Ansatz. Beide Wege zielen darauf ab, Körper, Geist und Nervensystem in Balance zu bringen, sprechen jedoch unterschiedliche Ebenen der Selbstregulation an.
Der Top-down-Ansatz beschreibt den Weg vom Geist zum Körper:
Durch Achtsamkeit, bewusste Selbstreflexion, Mentaltechniken, oder gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit wird der Geist beruhigt und das Nervensystem „von oben“ reguliert. Wir lernen, Gedanken und Emotionen zu beobachten, anstatt uns mit ihnen zu identifizieren. Diese mentale Klarheit wirkt unmittelbar auf den Körper – Herzschlag, Atmung und Muskelspannung können sich harmonisieren.
Der Bottom-up-Ansatz geht den umgekehrten Weg – vom Körper zum Geist:
Hier nutzen wir gezielt körperliche Impulse, um das autonome Nervensystem zu beeinflussen. Über achtsame Bewegung oder Entspannung erhält das Gehirn neue, beruhigende Signale aus dem Körper. So entsteht Sicherheit und Regulation von innen heraus. Gerade bei Stress, Trauma oder Erschöpfung, wenn Worte oder kognitive Kontrolle oft nicht mehr greifen, kann dieser Weg besonders heilsam sein.
Die Intergrale Yogatherapie vereint diese beiden Wege und hilft Betroffenen, sich selbst wieder spürbar zu erleben, Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen und neue Formen von Selbstfürsorge und innerer Balance zu entwickeln.
Yogatherapie versteht sich immer als Präventions- und Rehabilitationsmaßnahme. Medizinisch relevante Fragen sind vorher mit einem Facharzt abzuklären. Yogatherapie kann in Zusammenarbeit und zur Unterstützung einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Therapie angewendet werden. Yogatherapie ist eine ganzheitliche Therapieform. Nicht nur die Symptome und Beschwerden unserer Klient*innen sind von Bedeutung, sondern der Mensch in seinem ganzen Spektrum als physisches, emotionales, geistiges und spirituelles Wesen. Obwohl wir Beschwerden den Kategorien 'Körper', 'Innere Erkrankungen' oder 'Psychische Erkrankungen' zuordnen, sind wir uns bewusst, dass alle Ebenen in den Therapieprozess einbezogen sind und Beachtung finden müssen.
Du leidest unter stressbedingten Beschwerden, die dich auf körperlicher und geistiger Ebene beeinträchtigen?
Vereinbare jetzt deinen persönlichen Termin mit Nirvana!
Du interessierst dich für eine Ausbildung zum/zur Yogatherapeut*in bei psychischen und stressbedingten Erkrankungen?
Auf unserer Ausbildungsseite findest du alle Infos.









