Yoga Nidra
Yoga Nidra Wochenend-Seminar

Was ist Yoga Nidra?
Lerne Yoga Nidra im Wochenend-Seminar kennen! Yoga Nidra – der yogische Schlaf – ist eine aus Indien stammende Entspannungs- und Meditationsmethode, deren Ursprung im Tantrismus zu finden ist. Der Yogameister Swami Satyananda Saraswati hat diese Praxis vereinfacht und in eine zeitgemäße Form gebracht, sodass sie sich gut in den modernen Alltag integrieren lässt.
Die Übung von Yoga Nidra zeigt, dass über das körperliche Loslassen ein Eintauchen in den eigenen Wesenskern möglich wird. Dadurch ist Yoga Nidra nicht nur ein Verfahren zum Stressabbau, sondern auch ein Weg zur Selbsterforschung und eine Form tiefer Meditation, bei der im Unbewussten liegende Kräfte ins Bewusstsein gehoben werden.
Heute ist Yoga Nidra wissenschaftlich untersucht und wird als Methode zur Beruhigung des Nervensystems in verschiedenen therapeutischen Kontexten angewendet, auch in der Arbeit mit Kindern. Im Unterschied zu vielen anderen Verfahren ermöglicht Yoga Nidra einen besonders tiefen Zugang zum Unbewussten, wo unsere dysfunktionalen Glaubenssätze und mentalen Muster gespeichert sind. Durch deren Bewusstwerdung und Auflösung entstehen heilende Prozesse in Körper und Geist.
Video: Interview mit Nirvana Strauch zum online Traumakongress "TRAUMA HEILUNG DURCH KÖRPER, SPIRITUALITÄT & EPIGENETIK" mit Gabriella Rist.
Was geschieht beim yogischen Schlaf?
In einer Yoga Nidra Session werden nacheinander die körperliche, die emotionale und die mentale Ebene angesprochen. Die Praktizierenden werden durch klar aufgebaute Sequenzen in einen Zustand tiefer Entspannung geführt. Dies geschieht innerhalb eines Rahmens, der Orientierung und Sicherheit vermittelt. Währenddessen kommen die Übenden in einen Zustand, in dem der Körper ruht, während das Bewusstsein wach bleibt.
Deswegen wird Yoga Nidra auch als bewusster oder psychischer Schlaf bezeichnet. Dieser Zustand ermöglicht ein tieferes Loslassen als im Alltagsbewusstsein und eröffnet den Zugang zu inneren, unbewussten Schichten. Die Übung von Yoga Nidra zeigt damit, dass über körperliches Loslassen ein Eintauchen in den eigenen Wesenskern möglich wird. Dadurch ist Yoga Nidra nicht nur ein Entspannungsverfahren, sondern auch ein Weg der Selbsterforschung und eine Form tiefer Meditation. Durch die Erfahrung des Yoga Nidra Zustandes kann sich Klarheit und eine stille, tiefgehende Ruhe entwickeln.
Ein zentrales Element ist das Sankalpa – ein innerer Vorsatz, der sanft im Unterbewusstsein verankert wird und Veränderungsprozesse begleiten kann.
Die Wirkung der Praxis von Yoga Nidra zeigt sich häufig in nachhaltiger Regeneration und wirkt zugleich stabilisierend im Alltag und Berufsleben.
Für wen ist das Seminar geeignet?
Das Yoga Nidra Wochenend-Seminar ist Teil der Integralen Yogatherapie Ausbildung und gleichzeitig offen für alle Interessierten. Es kann unabhängig von der Ausbildung besucht werden. Das Seminar richtet sich an Menschen, die sich selbst tiefer begegnen möchten – unabhängig von Vorerfahrung. Psychische Stabilität ist eine Voraussetzung.
Weitere Gründe für die Teilnahme
-
zur persönlichen Entschleunigung und Regulation
-
für die Reduzierung von Stress
-
für das persönliche Wachstum
-
für Yoga-Lehrer*innen, Therapeut*innen, Kursleiter*innen in Gesundheitsberufen und Menschen, die Yoga Nidra in ihr Angebot integrieren möchten
Aufbau und Inhalt des Yoga Nidra Wochenend-Seminars
Die drei Tage sind in einem ausgewogenen Wechsel aus Theorie und Praxis gestaltet. Sanfte Bewegungs- und Atemübungen unterstützen die Vorbereitung auf die Yoga Nidra Praxis. Eine erfahrene Seminarleiterin begleitet dich achtsam durch die einzelnen Inhalte.
Inhalte des Seminars
- Yoga Nidra als yogische Entspannungs- und Meditationsmethode
- Spirituelle Aspekte
- Entstehung von Yoga Nidra
- Praxis Yoga Nidra & Chidakasha Dharana
- Therapeutischer Einsatz
- Traumasensible Aspekte
- Didaktik und Integration in deine eigenen Kurse
Termine und Preise
Präsenz-Seminar (Berlin)
15.-17.01.2027
Online-Seminar
21.-23.05.2027
Preis: 350,-€
Inklusive im Preis: Getränke, Skript, Handouts, Teilnahmebestätigung
Anmeldung
Yoga Nidra ist das 7. Modul der Integralen Yogatherapie Ausbildung.
Die Präsenzausbildung ist vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin als berufliche Weiterbildung anerkannt und von der Umsatzsteuer befreit. Sprich mit deinem Arbeitgeber!

Häufige Fragen & Antworten
Für deine eigene Praxis kannst du verschiedene Audio-Guides wie z. B. Audible, YouTube, Podcasts oder CDs nutzen, oder aber einen selbst erlernten Ablauf, wenn du schon Erfahrung mit der Methode gemacht hast. Am Anfang ist eine Führung geeignet, damit du nicht abschweifst.
Der Vorteil der eigenen Praxis ist, dass du Zeit und Dauer selbst bestimmst, in deiner gewohnten Umgebung praktizieren und leichter eine Routine aufbauen kannst.
Sorge für einen ruhigen, ungestörten Ort und eine bequeme Unterlage. Wenn du mit der Praxis von Yoga Nidra beginnst, starte mit kurzen Einheiten (10–20 Minuten) und steigere dich langsam.
1. Vorbereitung
2. Sankalpa / Entschluss
3. Kreisen der Wahrnehmung durch den Körper
4. Atembewusstsein / Atembeobachtung
5. Gegensatzpaare / Empfindungen
6. Visualisierung
7. Sankalpa / Entschluss
8. Rückkehr / Integration
Wichtig: Yoga Nidra ersetzt keine ärztliche Behandlung. Menschen mit Bluthochdruck sollten die Praxis ergänzend nutzen und bei bestehenden Beschwerden Rücksprache mit ihrem Arzt halten.
1. Akute psychische Krisen – z. B. starke Angstzustände, akute Depression oder Psychosen.
2. Schwere körperliche Erkrankungen – z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akute Verletzungen oder starke Rückenprobleme, die längeres Liegen erschweren.
3. Trauma oder erhöhte innere Aktivierung – Menschen mit unverarbeiteten Traumata können unter intensiven Bildern oder Körperwahrnehmungen Stress oder Flashbacks erleben. Hier ist eine traumasensible Anpassung notwendig.
4. Schwangerschaft – längeres Liegen kann schwierig sein, Liegepositionen sollte angepasst werden. Hormonelle Veränderungen können zu Müdigkeit und Schwindel führen.
Hinweis: Yoga Nidra ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei Unsicherheiten oder bestehenden Beschwerden sollte vorab eine ärztliche oder therapeutische Rücksprache erfolgen.“
